Ein paar Worte vorab

 

Jetzt könnte ich Ihnen eine tolle Geschichte erzählen, von wegen: "Ich entstamme einer uralten Bierbrauerdynastie - schon mein Urururururururururururururgroßvater braute 1345 unter Markgraf Max dem Großspurigen ..."

 

Aber das spar ich mir und überlass es Donald Trump und dem Wetterdienst, Fake-News im wirklichen Leben zu verbreiten.

 

 

Sag ich also nur: Bier zu brauen ist mir in letzter Zeit wichtig geworden. Ich will nicht völlig von der Großindustrie abhängig sein. Und seit ich selbst braue, weiß ich, was für ein in der Regel wesensloses Zeug ich mein halbes Leben lang getrunken hab!

 

Da ich koche, seit ich laufen kann, und mich darin immer verbessert habe, war es nur folgerichtig, dass mir auch die käuflichen alkoholischen Getränke zunehmend langweilig und suspekt vorkamen.

Ich fing an, Apfelwein zu keltern, legte einen Weingarten an, baute Rotwein aus, und ... tja, was blieb mir da noch anderes übrig (vom Schnaps mal nicht zu reden, den man in Deutschland nur in Schnapsglasmengen destillieren darf)? Ich braute mein erstes eigenes Bier.

 

 

Immer öfter sah ich die erstaunten Augen, wenn eingefleischte Kenner einen Probeschluck nahmen. Sie hatten was anderes erwartet, ich glaube, sie hatten beinahe Angst. Die war aber dann plötzlich wie weggewischt. Die Probebiere waren ebenfalls nicht mehr da. Wieso nur?

 

 

An den ersten "Tagen der offenen Hausbrauerei" war der Zuspruch ermutigend. Da kam mir die Idee, als Brauberater aktiv zu werden. Und siehe da - das Interesse war ermutigend ...

 

 

Wie groß muss nun eine Gruppe sein, die mich als Brauhelfer für einen eigenen Brautag mit Vortragsbegleitung bucht?

 

 Fünf bis sechs Personen sollten es sein. Dann belade ich gern den Anhänger und befördere meine kostenlosen Leihgerätschaften zu den Brauwilligen nach Hause. Oder ich lade die Gruppen zu mir ein, wo es dann auch eine kräftigende Brotzeit nebst begeisternden Getränken gibt.

 

 Technische/logistische Voraussetzungen für Hausbesuche sind ein Wasseranschluss oder Brunnen sowie ein paar wind- und regengeschützte Quadratmeter ebenen Bodens, alles Übrige (Gas, Malz, Hefe, Hopfen) wird von mir gespendet. Legal ist es auch, in der Rubrik "Heimbrauen mit Fug und Recht" - siehe Navigationsleiste - erfährt man Genaueres.

 

Kosten entstehen ausschließlich für meine Vortragstätigkeit: 75 Euro p.P. Für eventuelle Fahrten über die Landkreisgrenzen hinaus kommen allenfalls noch 0,30 € Fahrtkosten je km dazu.

 

 

Zeit und Interesse müssen vorhanden sein, denn es kann je nach Straffung des Zeitplans zwischen 5 und 7 Stunden dauern; in der Regel dauert es 6. Beispiel: Start zwischen 9 und 10 Uhr, Ende zwischen 16 und 17 Uhr.

 

 Die folgenden Bilder liefern schon ein paar Eindrücke von meinen "Darbietungen" und dem Spaß, den sowohl die Kurs- und Vortragsbesucher als auch ich haben.

 

Am 12.7.2018 durfte ich im ehemaligen Pritzwalker Stadt- und Brauereimuseum zum Thema "Was Sie schon immer über Bier wissen wollten" referieren und damit die Reihe "Bierkultur" in diesem Sommer eröffnen! Im Pressespiegel kann man Bericht und Urteil der unabhängigen engagierten Bürgerblattes Pritzwalker Stadtzeitung lesen.

 

Bereits 2017 war ich schon einmal in Pritzwalk in Sachen Bier unterwegs. In der Stadtbücherei sprach ich über Katharina Luther und ihr Bier. Meins durften die Zuhörer als Freunde natürlich auch begutachten.

Hier demonstriere ich das richtige Einschenken eines Bieres.

Erst abwartend, ob sich an mir eine negative Wirkung zeigt, schließlich aber von der Genießbarkeit der modernen Craftbiere überzeugt, haben sich die Kritiker dann selbst ein überaus positives Urteil  gebildet. Gott sei Dank!

 

An einem der stürmischsten Tage des vorvergangenen Jahres wurde am verwunschenen Tornowsee im Nachbarlandkreis Ostprignitz-Ruppin ein Düsseldorfer Altbier gebraut - ich war vortragend und beratend mit von der Partie.

Erfolgserlebnisse:

 

1. Beim Einmaischen

"Es riecht schon wie in der Brauerei!"

Ja, warum wohl?

2. Beim Läutern

"Der Treber ist ein natürlicher Filter!"

Jupp!

3.  Beim Würzekühlen (nach 8 Stunden Arbeit)

"Das ging aber schnell ..."

Nun, das Kühlen selbst dauerte dank Umlauf-/Gegenstromkühler kaum 15 Minuten.

 

Jetzt nur nichts verschütten!

(links:)

Das schwerste bei der Arbeit ist die Oberaufsicht.

 

 

 

 

 

 

 

 

(unten:)

Auch ein 100-Liter-Topf kann klein wirken.

 

Und wer braut da heimlich hinterm Busch?

 

Nein, wir nennen keine Namen.

 

 

Wer das nun alles einmal bei sich zuhause ausprobieren und sich die zahllosen Halb- und Falschheiten mancher "youtube-academy"-Kurse ersparen möchte, der scheue sich nicht, mit mir Kontakt aufzunehmen!

 

tom@prignitz-bier.de

033981 508677 bzw. 0175 2598160.